Produktbeschreibung
Die ersten drei Theaterstücke (1959–1960) hatte Pevny als kaum 16-Jähriger noch in der Schule verfasst. Zu seiner eigentlichen Theaterarbeit fand er durch das Cafétheater hinterm Graben, gegründet von Götz Fritsch. Nach seiner Zeit beim Fernsehen ("Alpensaga" 1973–1978); erhielt er von Achim Benning das Angebot, ein Nestroy-Stück zu bearbeiten ("Der Traum vom Glück"). Ähnlich wie 1972–1973 am WLT (Westfälisches Landestheater) mit Herbert Adamec ("Zack-Zack" und "Satisfaction") erarbeitete er 1979–80 mit jungen Schauspielern ein Rock-Musical ("Clinch"), später u. a. eine Trilogie fürs Ensembletheater – "Schönes Wochenende", "Take it easy" und "Keine Zeit fürs Paradies" (1986–1987 von Dieter Haspel inszeniert) –; gefolgt von einer weiteren Trilogie ("Trilogie eines heiteren Jahrhunderts") für den echoraum, Ende der Neunzigerjahre (Dramatisierungen von Werken Flauberts, Joyce’ und Becketts. Regie: Joseph Hartmann). – Ab 1980 widmete er sich vermehrt seinen Romanen, er schrieb noch etliche Theaterstücke, die er allerdings bis auf wenige Ausnahmen (z. B. "Kunst der Liebe") keinem Theater oder Verlag anbot.